Die Musiker

Jörg Buschhaus

Jörg Buschhaus ist Geiger im Orchester Concerto Köln. Mit diesem gastierte er weltweit in den großen Metropolen und trat dabei auch als Konzertmeister und Solist auf. Begeistert von der Klangidee der historischen Aufführungspraxis des 18. und 19. Jahrhunderts, begann er vor über 20 Jahren, sich darauf zu spezialisieren und beschäftigt sich seitdem mit den Komponisten dieser Zeit und den damals üblichen spieltechnischen Anweisungen.
Die tiefgreifenden Entwicklungen in der Gesellschaft und der Musik zur Zeit der Klassik und Romantik möchte Jörg Buschhaus durch ausdrucksvolle Interpretationen hörbar machen. Er spielt eine Violine von Leopold Widhalm, die um 1750 gebaut wurde.

Frauke Pöhl

Frauke Pöhl studierte Violine bei Prof. Maria Grevesmühl in Bremen. Schon während des Studiums galt ihr besonderes Interesse der historischen Aufführungspraxis, das sie durch Studien bei Prof. Thomas Albert vertiefte. Eine Europatournee mit dem Europäischen Barockorchester (EUBO) unter der Leitung von Roy Goodman und Andrew Manze und Meisterkurse u.a. bei Reinhard Goebel schlossen sich an. Frauke Pöhl arbeitet regelmäßig mit namhaften Ensembles wie der Kölner Akademie und dem Kleinen Konzert zusammen. Seit 1991 spielt sie vorrangig bei Concerto Köln, mit dem sie Konzertreisen in alle Welt unternahm und an zahlreichen CD-Produktionen mitwirkte. Sie spielt eine Violine von Luigi Bajoni, Mailand um 1800.

Stefan Schmidt

Stefan Schmidt studierte bei Jürgen Kussmaul in Düsseldorf und bei Vladimir Mendelssohn an der Folkwang Hochschule Essen. Er war Stipendiat der Boston University und Fellow des Tanglewood Music Center. Angeregt durch sein Studium entstand schon früh Kontakt zur Historischen Aufführungspraxis.
Als freischaffender Musiker tritt er heute in Deutschland, in Europa sowie in den USA und Japan auf, wobei seine besondere Vorliebe der Kammermusik gilt. Er ist Solobratscher der Cappella Coloniensis und arbeitet seit Jahren mit führenden Ensembles der Alten Musik zusammen. 
Stefan Schmidt spielt die Kopie einer Bratsche von Carlo Bergonzi, Creomona 1739, die von Roger Hargrave 2007 in Schwanewede gebaut wurde.

Martin Fritz

Martin Fritz studierte Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Nach Abschluss des Studiengangs Künstlerische Ausbildung folgte ein Aufbaustudium Advanced Solo Studies an der Guildhall School of Music and Drama London bei Prof. Stefan Popov und Anthony Pleeth (Barockvioloncello). Danach Tätigkeiten bei verschiedenen Orchestern Norddeutschlands (Oldenburg, NDR Hannover, Hildesheim). Angeregt auch durch Meisterkurse bei Anner Bijlsma verlegte sich der Schwerpunkt der Konzerttätigkeit in den Bereich der historischen Aufführungspraxis. Engagements bei verschiedenen Ensembles für Alte Musik. Seit 2000 regelmässige Mitarbeit bei Concerto Köln, seit 2005 Cellist des London Fortepiano Trio. Das Cello von Martin Fritz wurde 1995 von Michael Watson in Manchester nach einem Modell von Antonio Stradivari, Cremona um 1721, gebaut.